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Hymn score of: Süß klingt der edle Freudenschall (Albert Knapp/Johannes Thomas Rüegg)

Christ My Song - 1853

Süß klingt der edle Freudenschall
(Albert Knapp/Johannes Thomas Rüegg)

Süß klingt der edle Freudenschall.

1. Süß klingt der edle Freudenschall:
  "Mein Heiland ist erstanden,
und seine Widersacher all'
  hat er gemacht zuschanden!"
    Ich höre gern
    für meinen Herrn
  das Festgeläute tönen,
  die Siegsposaune dröhnen. PDF - Midi

2. Ich freue mich, dass ich nach dir
  mit Namen bin genennet,
und dass ein Sehnsuchtslicht in mir
  nach dir, o Jesus, brennet.
    Doch ist's noch nicht
    ein volles Licht;
  noch viel vermengt mit Leide
  ist meine Festtagsfreude.

3. Lebst du wahrhaftig mir zu gut,
  so gib mir ganz dein Leben,
und eil, in vollen Freudenmut
  mein Herz empor zu heben!
    Wie lange schon,
    o Gottes Sohn,
  währt meiner Seele Schwanken!
  Komm, heile deinen Kranken!

4. Kannst du des Sündenfluches Not
  durch deinen Tod vernichten;
kannst du uns ganz vom Seelentod
  durch deinen Sieg aufrichten:
    so komm heran,
    und brich dir Bahn,
  dass ich aus allem Wehe
  in deine Freiheit gehe!

5. Ach, schenke mir ein dürstend Herz
  nach dir, dem Lebensbronnen,
und zieh es rastlos himmelwärts,
  bis es dich recht gewonnen!
    Die Freude flieht,
    es wird kein Fried,
  bis ich dich ganz mag fassen,
  und nimmer kann verlassen!

6. So wahr du hingst am dürren Holz,
  wo du auch mich umfangen,
wo dir das Herz im Leibe schmolz
  vor Todesqual und Bangen:
    so wahr lass mich,
    o Herr, durch dich
  mit frischen Glaubenssinnen
  der Sündenangst entrinnen!

7. So wahr du durftest wunderbar
  aus deinem Grabe schreiten,
und auf der Wolke schweben klar
  zu Gottes Herrlichkeiten:
    so wahr lass mich,
    o Herr, durch dich
  dem Sündendienst entrinnen,
  und Heiligung gewinnen!

8. Sei du mein Heil! wie selig wird
  mein Lobgesang dann währen,
wenn du als Priester, Fürst und Hirt
  den Ruhm mir willst bescheren:
    in deinem Tod
    starb meine Not!
  Am Weinstock reift die Rebe:
  du lebest, und ich lebe!

Albert Knapp, nach: Johann Peter Lange, Deutsches Kirchenliederbuch, 1843, Lied 198.

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