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Hymn score of: Was von außen und von innen (August Hermann Francke/Johannes Thomas Rüegg)

Hymn score of: Was von außen und von innen (August Hermann Francke/Johannes Thomas Rüegg) in C-Dur

Christ My Song - 1626

Was von außen und von innen
(August Hermann Francke/Johannes Thomas Rüegg)

Was von außen und von innen.

1. Was von außen und von innen
  täglich meine Seele drückt,
und hält Herz, Gemüt und Sinnen
  unter seiner Last gedrückt;
in dem allem ist dein Wille,
  Gott, der aller Unruh wehrt,
und mein Herz hält in der Stille,
  bis es deine Hilf' erfährt.

2. Denn du bist mein Fels auf Erden,
  da ich still und sicher leb;
deine Hilfe muss mir werden,
  so ich mich dir übergeb.
Dein Schutz ist mein Trutz alleine
  gegen Sünde, Not und Tod;
denn mein Leben ist das deine,
  weil ich dein bin, o mein Gott!

3. Auf dich harr' ich, wenn das Leiden
  nicht so bald zum Ende eilt.
Dich und mich kann's nimmer scheiden,
  wenn's gleich noch so lang verweilt.
Und auch dies mein gläubig's Hoffen
  hab ich nur allein von dir;
durch dich steht mein Herz dir offen,
  dass du solches schaffst in mir.

4. Bei dir ist mein Heil und Ehre,
  meine starke Zuversicht.
Willst du, dass die Not sich mehre,
  weiß ich doch, du lässt mich nicht.
Meint der Feind mich zu erreichen,
  und zu werfen unter sich,
will ich auf den Felsen weichen,
  der wirft alles unter mich.

5. Lieben Leute, traut beständig
  auf ihn, als auf euren Hort,
er ist Gott, er heißt lebendig,
  ist euch nah an jedem Ort;
wenn und wo euch Hilfe nötig,
  da klopft an, er ist zu Haus,
kommt und ist zur Hilf' erbötig,
  schütt' das Herz nur vor ihm aus.

6. Aber wie kann's dem gelingen,
  der auf Fleisch die Hoffnung richt't?
Große Leut' sind, samt geringen,
  in der Not gar ohn' Gewicht;
traut doch lieber auf den Einen,
  welcher Lieb' und Allmacht hat,
dass er helfen will den Seinen
  und beweiset's mit der Tat.

7. Auf dich, mein Gott, bau' ich feste,
  geh' in aller Stille hin;
denn zuletzt kommt doch das Beste,
  und das End' ist mein Gewinn.
Deine Allmacht hilft mir tragen,
  deine Lieb' versüßet mir
alles Bittre, alle Plagen,
  darum bin ich still zu dir.

8. Lass, o Seele, es nur gehen,
  wie es geht und sorge nicht;
endlich wirst du dennoch sehen,
  dass Gott übt ein recht Gericht.
Jetzo ist er deine Stärke,
  dass dir gar nichts schaden kann.
Dort vergilt er alle Werke,
  so ein jeder hat getan.

9. Breit', o Herr, doch deine Güte,
  über mich, nimm mich in dich;
so wird hinfort mein Gemüte
  stille bleiben ewiglich.
Werde Alles und in Allen:
  gib uns, dass wir dir allein
trachten allzeit zu gefallen,
  so wird alles stille sein.

August Hermann Francke, in: Johann Peter Lange, Deutsches Kirchenliederbuch, 1843, Lied 643.

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            PDF in C-Dur - Midi in C-Dur (Der Originalsatz in D-Dur ist für manche etwas hoch.)