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Hymn score of: Es war ganz finstre Nacht, als er als kleines Kindlein kam (Johannes Thomas Rüegg)

Christ My Song - 8

Es war ganz finstre Nacht, als er als kleines Kindlein kam
(Johannes Thomas Rüegg)

Es war ganz finstre Nacht.

1. Es war ganz finstre Nacht, als er als kleines Kindlein kam;
  zur Freude war er jedem, der ihn in die Arme nahm.
Doch gleich von Anfang an verfolgte ihn der Fürst der Nacht.
  Der hätt' am liebsten ihn gleich durch Herodes umgebracht.

Refrain: Das Licht, es kam und schien hinein in unsre Finsternis.
  Es sollte unser Leben sein, strahlt in des Tods Verlies.
Ja, Jesus hat, wer ihn aufnahm, der Nacht, dem Tod geraubt,
  und Gottes Kind wird, wer an seines Sohnes Namen glaubt.

2. Als in der Wüste er allein erschöpft und hungrig war,
  da kam sein Feind, ihn zu versuchen, doch da wurde klar,
dass Jesus sich genau und treu an Gottes Worte hält,
  dass er Gott liebt, mehr als sich selbst, drum nicht in Sünde fällt. (Refrain.)

3. Die Menschen um ihn staunten nur und hatten ihn sehr gern,
  denn was er tat, das zeigte wohl, er war ein Knecht des HERRN:
In Gottes Kraft und demutsvoller Liebe wirkte er;
  und seine Lehre war mit Macht, verwunderte sie sehr. (Refrain.)

4. Doch anderen gefiel das nicht: "Es muss etwas geschehn.
  Seht ihr denn nicht schon jetzt die ganze Welt nur ihm nachgehn?
Nun, besser ist's, es sterbe für das ganze Volk ein Mann,
  als dass die Römer kommen und man uns vergessen kann!" (Refrain.)

5. Ja, dieser Schlag gelingt dem Feind; er glaubt, der Sieg sei sein.
  Doch schauen seine Wächter in ein leeres Grab hinein,
als sie am dritten Tag von ihrer Ohnmacht aufgewacht,
  denn Gott hat Jesus als den Sieger aus dem Tod gebracht. (Refrain.)

6. Besiegt ist jetzt der Feind, der ihm vergeblich nachgehetzt,
  und Jesus hat zur Rechten seines Vaters sich gesetzt,
bis Gott den letzten Feind ihm unter seine Füße legt,
  wenn Gott die Himmel und die Erde noch einmal bewegt. (Refrain.)

7. Danach, wenn Gott die neue Erde, neue Himmel schafft,
  wenn alles glänzt und blüht in dieses neuen Lebens Kraft,
der Kraft, die uns der Sohn, das Licht, in seinem Tod errang,
  ertönt dem Sieger ewig der verdiente Lobgesang. (Refrain.)

Johannes Thomas Rüegg, erstmals publiziert 1982.

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Da das Lied in der Original-Tonart C-Dur bis zum hohen f (f2) reicht,
liegt es hier zusätzlich in Bb-Dur vor.

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